Wasserschadenprävention und Werterhalt: Silikonfugen auf den neuesten Stand gebracht
Silikonfugen finden sich in jeder Wohnung – etwa zwischen Badewanne, Dusche, Waschbecken und Fliesen. Sie erfüllen eine wichtige Funktion: Sie dichten Übergänge ab und verhindern, dass Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringt. Werden sie porös, rissig oder gar schimmlig, können Schäden entstehen, die aufwendig und teuer zu beheben sind.
Warum ist die Erneuerung wichtig?
Mit der Zeit verliert Silikon an Elastizität. Kleine Risse oder Ablösungen können dazu führen, dass Wasser hinter Fliesen oder unter die Badewanne bis in die darunterliegende Wohnung gelangt. Die Folge sind neben Schimmelbildung auch häufig teure Wasserschäden, welche die Prämie der Gebäudeversicherung in die Höhe treiben. Daher ist es umso wichtiger, rechtzeitig zu handeln und die Silikonfugen schon bei den ersten Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Rissbildungen zu erneuern.
In der Regel fällt die Erneuerung von Silikonfugen in den Verantwortungsbereich des Eigentümers, da es sich hierbei um Sondereigentum handelt. Die Lebensdauer der Silikonfugen hängt stark von Beanspruchung, Pflege und Raumbedingungen ab. Üblicherweise empfiehlt sich eine Kontrolle einmal jährlich. Sichtbare Schäden, Schimmel oder Abnutzungen sind ein klares Zeichen, dass die Fugen ausgetauscht werden sollten. Im Durchschnitt ist eine Erneuerung alle 5-7 Jahre notwendig.
Fazit:
Regelmäßig erneuerte Silikonfugen schützen nicht nur vor Schimmel und Feuchtigkeit, sondern tragen auch erheblich zum Werterhalt Ihrer Immobilie bei. So bleiben Badezimmer nicht nur funktional, sondern auch optisch gepflegt.